Was macht ein gutes Coaching aus?

Coaching ist kein Frontalunterricht und keine Einbahnstraße. Der Coach ist kein Guru und kein Lehrer, der seine Weisheiten an den Klienten weitergibt. Im Coaching kommt es in hohem Maße auf die Kooperation und das Engagement des Klienten an. Seine Offenheit und Bereitschaft, Veränderungen in seinem privaten oder beruflichen Leben herbeizuführen ermöglichen erst ein konstruktives und zielorientiertes Coaching.

 

Coaching funktioniert nur im Gespräch. Es ist ein Dialog zwischen zwei gleichberechtigten Gesprächspartnern. Ein Hierarchiegefälle ist nicht hilfreich. Der Coach begleitet den Klienten auf Augenhöhe, respektvoll und zugewandt. Im Coaching wird der Klient nicht beurteilt oder bewertet, der Coach begleitet den Klienten neutral und zurückhaltend, damit der Klient unbeeinflusst seine eigenen Lösungsansätze entwickeln kann.

 

Beide Seiten im Coaching sollten sich über die Möglichkeiten des Coachings bewusst sein:

Ein Coach kann zur Lösung des Kundenanliegens beitragen, indem er vorhandene Ressourcen des Klienten weckt, Denkanstöße gibt, das Denken des Klienten vom Problem hin zur Lösung lenkt, zur Selbstreflexion anregt und den Klienten ermächtigt, zu wachsen und sich persönlich weiter zu entwickeln. Coaching schafft Klarheit und ein Bewusstsein für die aktuelle Situation, es eröffnet neue  Handlungsoptionen für den Klienten.

 

Ein Coaching kann jedoch keine Wunder bewirken. Es wirkt keine geheimnisvolle Magie, die den erfolglosen Klienten plötzlich erfolgreich oder den schüchternen Klienten plötzlich charismatisch macht. Ein gutes Coaching kann dem Klienten jedoch nachhaltig auf seinem Weg helfen, wenn er bereit ist, sich im Coaching zu öffnen, sich zu engagieren und die nötige Veränderung auf dem Weg zu seinem Ziel auch wirklich durchzumachen, was auch einmal unangenehme Schritte und Einsichten beinhalten kann. Erwarten Sie also nicht, nach einem Coaching ein völlig neuer Mensch zu sein, aber freuen Sie sich darauf, mit einem wirkungsvollen Coaching einen neuen Weg für sich einschlagen zu können und Ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen!

 

Und ganz wichtig: Coaching ist KEIN Ersatz für eine Psychotherapie! Kindheitstraumata, Angstzustände, Depressionen, Burnout, Suchtprobleme sowie sonstige psychische Erkrankungen und Störungen gehören in die Hände professioneller Psychotherapeuten oder Psychiater.

 

 

Hat Ihnen dieser Blogartikel gefallen? Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion. 

 

Kommentare: 0