5 Tipps, um in Ihrer Beziehung (wieder) Vertrauen aufzubauen und Ihrer Liebe eine Chance zu geben!

Eine Beziehung ist wie ein Kuchen. 😊

 

Eine Beziehung ohne gegenseitiges Vertrauen ist wie ein Kuchen ohne Zucker – „geschmacklos“ und langweilig! Es fehlt an emotionaler Nähe und Leidenschaft. Doch das Vertrauen in den Partner und in die Beziehung kommt nicht von allein. Man muss, um bei o.g. Metapher zu bleiben, schon die richtigen Zutaten verwenden, um langfristig eine erfüllte Partnerschaft genießen zu dürfen, in der man sich wohlfühlt, die Kontrolle abgibt und sich traut, einfach man selbst zu sein. Mit allen Ängsten, Macken und Fehlern. Vertrauen aufzubauen ist ein längerer Prozess und erfordert von beiden Partnern Geduld. Dies gilt besonders nach einer Enttäuschung. Heimlichtuerei, Demütigungen oder gar ein Betrug können eine bis dahin vertrauensvolle Beziehung innerhalb eines Wimpernschlags erschüttern. Urängste werden geweckt und es entsteht das Bedürfnis, den Partner zu kontrollieren, zu betrafen oder kurzfristig mit Flucht zu reagieren und sich von ihm abzuwenden. 

 

Doch was können Sie tun, um eine Beziehung zu führen, die auf Vertrauen basiert?  

 

Lernen Sie jetzt die fünf Grundzutaten für eine langfristig vertrauensvolle und erfüllte Liebesbeziehung kennen.

 

1.    Selbstbewusstsein

 

Selbstbewusste Menschen sind mit sich selbst im Reinen – trotz ihrer Schwächen. Sie wissen, dass Sie nicht perfekt sind und verlangen dies auch nicht von ihrem Partner. Sie bleiben ein eigenständiger Mensch, und zwar mit eigenen Gefühlen, Interessen, Freundeskreis und persönlichen Zielen. In der Partnerschaft gehen sie Kompromisse ein, aber sie begeben sich dabei nie in eine Abhängigkeit oder verraten ihre Werte und Träume. Doch viel zu häufig stellen wir uns die Frage: „Schätzt er mich überhaupt?“ Und diese Frage tut weh, wollen wir doch gesehen, geliebt und wertgeschätzt werden. Doch niemand kann uns wertschätzen, wenn wir es selbst nicht tun. Erlauben Sie sich daher, sich um sich selbst zu kümmern, neben dem Paar- bzw. Familienalltag auch regelmäßig eine geplante Ich-Zeit zu beanspruchen, um aufzutanken und sich „selbst bewusst“ zu werden! 

 

2.    Zuhören (statt nur Hinhören!)

 

Wenn Ihr Partner über etwas reden möchte, sollten Sie ihm zuhören und das zu 100%! Seien Sie interessiert, was er oder sie zu sagen hat und achten Sie auch auf die Zwischentöne. Denn gerade das aktive Zuhören ist eine wichtige Zutat für eine langfristig glückliche und vertrauensvolle Beziehung. Versetzen Sie sich in seine Lage, unterbrechen Sie Ihren Partner nicht, während er einen Gedanken ausformuliert und stellen Sie Fragen, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie ihn richtig verstanden haben oder in die Aussage vielleicht etwas Falsches hineininterpretieren. Fassen Sie mit eigenen Worten zusammen, was Sie gehört haben, so weiß Ihr Partner, dass Sie zugehört und das Gesagte verstanden haben. Auch Ihre Körpersprache ist enorm wichtig. Schauen Sie Ihrem Partner in die Augen, lächeln Sie und seien Sie ihm zugewandt. In solch einem Gesprächsklima fühlt Ihr Partner sich wertgeschätzt und verstanden und Vertrauen kann (wieder) entstehen. 

 

3.    Vertrauensvorschuss

 

Was ist mit Ihnen? Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit. Öffnen Sie sich, zeigen Sie Ihre Gefühle, teilen Sie Ihre intimsten Gedanken und schenken Sie Ihrem Partner einen Vertrauensvorschuss. Haben Sie den Mut das Risiko einzugehen, (wieder) verletzt zu werden. Sie können nicht Vertrauen erwarten, ohne auch selbst Ihrem Partner Vertrauen entgegenzubringen.

Haben Sie große Zweifel, ob Sie Ihrem Partner wirklich vertrauen können? Gibt es einen konkreten Anlass, der Sie davon abhält, zu vertrauen? Dann könnte es hilfreich sein, zunächst darüber mit Ihrem Partner zu sprechen. Vielleicht hilft auch ein Gespräch mit einer guten Freundin/einem guten Freund, um vorab Ihre Gedanken zu sortieren und nicht zu emotionsgeladen in ein Gespräch mit dem Partner zu stolpern. In einigen Fällen – besonders wenn Kinder mitbetroffen sind – könnte es sinnvoll sein, ein Beziehungscoaching zur Konfliktlösung in Anspruch zu nehmen, um gegenseitiges Vertrauen Stück für Stück wieder aufzubauen oder einvernehmlich die Beziehung zu beenden. 

 

4.    Paar-Zeit

 

Wenn Sie sich ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und mehr Zeit miteinander verbringen, wird das Vertrauen in Ihrer Beziehung (wieder) gestärkt. Gerade in langjährigen Beziehungen ist es wichtig, Paar-Zeiten konkret zu verabreden. So zeigen Sie sich, dass Sie wichtig füreinander sind und neben dem gemeinsamen Alltag auch Spaß miteinander haben können. In diesen Zeiten sind Sie aktiv füreinander da, sodass Nähe entstehen und die Leidenschaft wieder entfacht werden kann. Sie müssen nichts Großes planen. Manchmal sind es schon die kleinen gemeinsamen Fluchten - wie ein gemeinsames Bad, wenn die Kinder schlafen - die den gemeinsamen Paar-Akku wieder aufladen und Kräfte für die nächsten Herausforderungen mobilisieren und das Vertrauen ineinander stärken.  

 

5.    Geduld

 

Geduld ist die Fähigkeit, warten zu lernen. Ihre Beziehung kann nur durch Geduld wachsen. Geduld mit dem Partner und Geduld mit sich selbst. Lassen Sie Ihrem Partner Zeit, sich zu beweisen und verzichten Sie auf Druck. Sie sollten nicht erwarten, dass er sein Verhalten nach einem Gespräch ab sofort und für immer ändert. Hat sie oder er nach einem Gespräch signalisiert, dass sie oder er veränderungsbereit ist, dann loben Sie sie oder ihn für jeden kleinen Erfolg und seien Sie nachsichtig, wenn der Erfolg in der einen oder anderen Situation ausbleibt. Bleiben Sie im Gespräch. Sprechen Sie immer wieder an, was Sie sich von ihm wünschen, statt ihn mit Vorwürfen in die Defensive zu treiben. Und diese Geduld sollten Sie auch sich selbst entgegenbringen. Sonst leben Sie in ständiger Anspannung und diese zehrt an Ihrer körperlichen und seelischen Verfassung und macht Sie gereizt. Das führt dazu, dass Sie Ihre Stimmung auf Ihren Partner übertragen, ihm Vorwürfe machen und sich dann wieder ärgern, warum Sie sich schon wieder gestritten haben. Ein negativer Kreislauf, den Sie durch Ihre Fähigkeit zu Geduld immer häufiger zu durchbrechen lernen. 

 

 

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